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Wassersport und Ernährung
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| Schwimmen, Kunst- und Turmspringen, Wasserball, Tauchen, aber auch Wellenreiten, Windsurfen, Wasserski oder Segeln: Die Anzahl der beliebten Wassersportarten wird immer größer. Aber bevor man den gewählten Sport betreibt, ob als Amateur oder Leistungssportler, sollte man einige wichtige Ernährungsregeln kennen und beachten. Sollten Sie ein Wassersportliebhaber sein, müssen Sie zahlreiche Varianten bei der Zusammenstellung einer ausgewogenen Ernährung beachten und jeder Sport hat seine eigenen Charakteristiken, die man in Betracht ziehen muss. |
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EINIGE ALLGEMEINE ANMERKUNGEN |
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So erfordert z. B. Schwimmen als Leistungsport eine kurze und intensive Anstrengung (wenige hundert Meter, die man in der kurzmöglichsten Zeit hinter sich legen muss), es sei denn, es handelt sich um Langstreckenschwimmen, bei dem der Energieverbrauch des Körpers weniger intensiv, aber dafür länger ist. Kunst- und Turmspringen zeichnen sich hingegen durch eine kurze und wiederholte Belastung aus. Darüber hinaus müssen bei Sportarten wie Kanu- oder Kajakfahren, Wasserski und Segeln weitere Faktoren in Betracht gezogen werden, wie z. B. das Mikroklima (Feuchtigkeit, Wind, Kälte), die eine bestimmte Ernährung erforderlich machen könnten. Diese Berücksichtigungen sind besonders für diejenigen von Bedeutung, die diese Sportarten professionell betreiben und bestimmten Ernährungs- und Wettkampfsprogrammen folgen müssen. Amateursportlern, die das Wasser lieben, reicht es einer ausgewogenen Ernährung zu folgen. Bei dieser sollte sich die durchschnittliche Tagesdosis des Kalorienbedarfes bei einem gesunden Erwachsenen aus 55-60% Kohlenhydraten, 10-15% Proteinen und 25-30% Fett zusammensetzen. Viele Personen glauben, dass wer Wassersport betreibt, besonders viele Proteine zu sich nehmen sollte, aber das ist nicht ganz richtig: Ein Sportler, der regelmäßig trainiert, benötig ganz einfach eine höhere Kalorienzufuhr im Vergleich zu einer wenig sportlich aktiven Person, aber innerhalb der täglichen Kalorienzufuhr, sollte er dennoch die oben genannten Proportionen beachten; so wird er einer kalorienreichen Ernährung folgen, deren Anteil an Proteinen ausreichend sein wird, um eine größere Muskelmasse zu unterstützen und ebenso die Anstrengung, der sie ausgesetzt ist.
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Besonders zu beachten ist für Wassersportler der Abstand zwischen Mahlzeit und Trainingsbeginn: Beim Schwimmen und anderen Sportarten, die man im Wasser betreibt, sollte man mindestens drei Stunden vergehen lassen, bevor man sich ins Wasser begibt. Die Mahlzeit sollte leicht und dennoch nahrhaft sein, um den Körper nicht zu überlasten und ihn dennoch mit der angemessenen Dosis an Energie zu versorgen, die er für die Anstrengung braucht. Ein Teller Pasta mit Tomatensauce und ein Teller Gemüse mit einer Portion (höchstens 80 g) proteinhaltiger Nahrung (Fleisch, Käse, Fisch) sind die ideale Mahlzeit. Außerdem sollte man sich stets daran erinnern, dass sechs bis acht Stunden vergehen müssen, ehe sich die verzehrten Speisen in Energie verwandeln. Nach dem Training hingegen, sollte man die verbrauchte Energie mit einem leichten, ausgewogenen und vitaminreichen Snack wieder auftanken. In der Tat verbraucht man bei einer Stunde Schwimmen etwa 500-600 Kalorien; darüber hinaus verbraucht unser Körper Energie, um seine Temperatur im Wasser konstant beizubehalten. Vergessen Sie schließlich nie, reichlich zu trinken. Bei Sportarten, die man hingegen auf dem Wasser betreibt, wie z. B. Segeln oder Kanufahren, und die eine ziemlich hohe Anstrengung erfordern, ist es ratsam, etwa eine Stunde vorher einen leichten und nahrhaften Snack zu sich zu nehmen: Eine Frucht oder einen Obstsaft, aber auch ein Stück Kuchen ohne Creme oder zwei Zwiebackscheiben mit Marmelade oder Honig oder einen Jogurt. Außerdem sollten man stets Mineralwasser bei sich haben, ebenso wie zuckerhaltige Getränke (allerdings ohne zusätzlichen Zuckerzusatz), wie z. B. Fruchtsäfte. Ein Sportler sollte schließlich von allem etwas essen und hierbei einfachen und frischen Nahrungsmitteln reichlich Platz einräumen, ohne es mit Proteinen und tierischen Fetten zu übertreiben. Hinsichtlich der Mengen reicht es, wenigen einfachen Regeln zu folgen: Nie übertreiben und vor allem keine Mahlzeit überspringen.
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