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In Form auf der Piste? Das beginnt zu Tisch

In perfekter Körperform auf dem Schnee anzukommen, ist grundlegend, um einen Tag auf dem Schnee in vollsten Zügen zu genießen und keine sinnlosen Risiken einzugehen: dazu, behaupten die Spezialisten, muss besonders auf die Ernährung geachtet werden. Grundsätzlich empfehlen die Ernährungsexperten kohlenhydratreich zu frühstücken, stets eine Tafel Schokolade bei sich zu haben und alkoholische Getränke zu vermeiden.


MORGENSTUND HAT GOLD IM MUND

Wenn das Frühstück bereits in normalen Verhältnissen äußerst wichtig ist, so wird es, bevor man sich auf die Skipisten wagt, noch ausschlaggebender. Eine ideale erste Mahlzeit des Tages sollte auf der Basis von Kohlenhydraten sein, die den Organismus mit Glucosestoffen versorgen und somit eine Zuckerreserve in den Muskeln bilden, die bei Bedarf sofort benutzt werden kann.
Während dem Frühstück sollte man ungefähr 30-40% der Energie, die im Laufe des Tages verbraucht werden wird, zu sich nehmen. Um eine ausreichende Energielieferung für mehrere Stunden garantieren zu können, benötigt man Nahrungsmittel, die hauptsächlich aus Kohlenhydraten bestehen, welche man in einfacher Form sowohl in Honig und Marmelade findet, die gebrauchsfertige Energie liefern, oder aber auch in komplexer Form in Brot und Zwieback. Nicht zu vergessen ist ein frisch gepresster Orangensaft, der den Körper mit einer guten Menge an Vitamin C und Mineralsalzen versorgt.

AUF DER ALMHÜTTE OHNE ZU ÜBERTREIBEN

Während dem Mittagessen hingegen ist es besser, leichte Kost zu sich zu nehmen, aber Kohlenhydrate werden hier dennoch nochmals empfohlen. Am besten wäre ein Teller Pasta oder, für diejenigen, die auf die einheimischen Bergspezialitäten nicht verzichten möchten, ein Teller Polenta (Maisbrei) mit Gemüsebeilage.
Es ist besser, sich die gastronomischen Ortspezialitäten für das Abendessen aufzubewahren: Eine zu kalorienreiche Mahlzeit würde einen Blutfluss zum Verdauungsapparat verursachen, der den Muskeln dann fehlt, welche dadurch viel weniger leisten können (das sind die typischen "weichen Knie", die man nach einer zu üppigen Mahlzeit verspürt). Aus denselben Gründen sollte man auch das klassische belegte Brötchen vermeiden, das man stehend und in aller Eile verzehrt.
Ein kleiner Imbiss am Vormittag hingegen ist empfehlenswert: Das ist der richtige Moment, um die oben genannte Tafel Schokolade auszupacken oder, sollte man auf die Linie achten müssen, einen Getreideriegel.

KEINE ALKOHOLISCHEN GETRÄNKE

Eine Gewohnheit, die man überdenken sollte, ist das "Gläschen Grappa, das aufwärmt" (italienischer Tresterbranntwein). Am besten wäre es, alkoholische Getränke ganz zu vermeiden, da sie Klarheit und Reflexgeschwindigkeit vermindern, die hingegen auf den Skipisten sehr wertvoll sind. Der Äthylalkohol, der in Wein und Likören enthalten ist, verursacht eine erhebliche Dilatation der peripherischen Blutgefässe, was sicherlich ein Wärmegefühl hervorruft, aber auch eine Koordinationsverringerung der Nervenbewegung verursacht.
Tatsächlich ist auch das anfängliche Wärmegefühl nur eine Scheinwirkung: Wer alkoholische Getränke bei kalter Temperatur trinkt, geht das Risiko ein, die Körpertemperatur sogar noch mehr zu senken.

EINE ZWISCHENMAHLZEIT UM DURCHZUHALTEN

Eine Zwischenmahlzeit am Nachmittag aus frischem Obst oder einem der vielen Müsliriegel mit Getreide und Schokolade ist genau das richtige, um bis zur letzten Skipiste durchzuhalten. In den Bergen ist es außerdem wichtig, einer zuckerreichen Ernährung zu folgen: wenn nicht genug Zucker im Blut zirkuliert, kommt Müdigkeit auf.
Während dem Abendessen sind dann auch äußerst kalorienreiche Mahlzeiten zugelassen, um die verbrauchten Energien wieder zurückzugewinnen - daher ja zu Suppen, Grieß- und Eierpasta, Fleisch und Gemüse. Aber ohne zu übertreiben, weil uns morgen wieder ein neuer Tag erwartet.

ÜBER DIE SKIWOCHE HINAUS

Eine geeignete Ernährung ist nicht nur für die sportliche Leistung sehr wichtig, sondern vor allem für eine gute Funktionstüchtigkeit von Herz, Lungen und Muskeln. Sie muss der Körperanstrengung entsprechend gewählt werden und sollte die Frequenz und die Dauer der Sporttätigkeit berücksichtigen, auch unter Amateuren. Man sollte jährlich vom Hausarzt eine Generalkontrolle durchführen lassen, um Gewicht und eventuelle Herz- und Lungenprobleme zu kontrollieren.
Dem hinzu ist es empfehlenswert, die Qualität der Ausrüstung zu überprüfen (Skischuhe, Bindungen, Skibekleidung).
Eine korrekte Aufwärmung der Muskeln, bevor man sich auf die Skipiste begibt, ist äußerst wichtig und Stretching-Übungen sind hier sehr nützlich, um die Muskel- und Sehnendehnbarkeit zu verbessern. Auch wenn die tiefen Temperaturen nur wenig Durst verursachen, sollte man schließlich während und nach der körperlichen Anstrengung stets genug trinken: Dehydratation und der Verlust von Mineralsalzen können beim Schwitzen immer auftreten.

DIE ERNÄHRUNG DES SKIFAHRERS KURZ GEFASST

Morgens

Ein zuckerreiches Frühstück, das mehr oder weniger eine Stunde vor der Abfahrt verzehrt werden sollte: Zwieback mit Honig oder Marmelade, Corn Flakes oder Kekse.

Auf der Piste

Schokoladensnack, Trockenobst, Nüsse, Getreidewaren, Cracker. Das Trinken nicht vergessen.

Mittags

Schwer verdauliche Mahlzeiten besser vermeiden. Ein einziges Gericht wählen (zum Beispiel einen Teller Pasta). Keine alkoholischen Getränke.

Abends

Dies ist die Gelegenheit, sich die typischen, lokalen Spezialitäten schmecken zu lassen oder mit einem Teller Eierpasta die Kräfte wieder zurückzugewinnen.

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