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Vitamine
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| Vitamine werden nicht nur von Kinderärzten während dem Wachstum empfohlen, sondern sind auch für Erwachsene unverzichtbar, da sie eine grundlegende Rolle für die Funktionen des Stoffwechsels spielen, d. h. für die Umwandlungsprozesse der Nährsubstanzen, die in unserem Organismus stattfinden, und ein Vitaminmangel kann zu verschiedenen Störungen führen. |
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Vitamine sind Moleküle von grundlegender Bedeutung für die Gesundheit unseres Organismus, der allerdings nicht in der Lage ist, diese selbst herzustellen. Daher ist es notwendig, ihn regelmäßig mit Vitaminen zu versorgen, vorzugsweise durch eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, aber im Notfall auch mit Vitaminkomplexen. Es gibt verschiedene Vitamingruppen, die mit den Buchstaben des Alphabets identifiziert werden und sich in zwei Kategorien unterteilen: wasserlösliche und fettlösliche Vitamine. Die wasserlöslichen Vitamine, die den Gruppen B, C, H und P angehören, werden vom Organismus schnell wieder ausgestoßen, während die fettlöslichen Vitamine (A, D, E, K) nicht ebenso schnell vom Körper umgesetzt werden und in zu hohen Dosen sogar giftig sein können. Der Tagesbedarf eines gesunden Erwachsenen an jedem einzelnen Vitamin ist recht unterschiedlich: So reichen unter normalen Umständen z. B. 1 mg. Vitamin B1 und 100 mg. Vitamin C pro Tag, aber in besonderen Fällen, wie z. B. während Schwangerschaft, Stillzeit, Wachstum und Konvaleszenz, steigt der Tagesbedarf. Auch der Missbrauch von Substanzen wie Kaffee, Alkohol oder Medikamenten, ebenso wie Stress und Umweltverschmutzung können zu einem Vitaminmangel führen. Obst und Gemüse sind äußerst reich an Vitaminen, aber man sollte sich stets daran erinnern, dass während dem Kochen dieser Nahrungsmittel viele ihrer nährenden Eigenschaften verloren gehen. Aus diesem Grund ist es stets empfehlenswert, diese Speisen roh zu verzehren und auf weniger "aggressive" Kochtechniken zurückzugreifen, wie z. B. Dampfkochen. Dem hinzu rät es sich, die Speisen nicht allzu lange im Wasser liegen zu lassen und sie nur so kurz wie möglich und in großen Stücken zu garen, indem man sie erst in das Kochwasser gibt, wenn dieses bereits siedet.
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WOZU SIE DIENEN UND WO MAN SIE FINDET |
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Vitamin A ist in Leber, Vollmilch, Butter, Käse, Eiern und gelbem, orangefarbenem und grünem Gemüse enthalten; es stärkt das Immunsystem, bekämpft Augenkrankheiten und fördert die Bildung und die Widerstandsfähigkeit von Knochen und Zähnen. Unsere Leber verwandelt außerdem Betakarotin, das Pigment, das für die gelbe Färbung sowohl in Pflanzen (Blätter, Früchte, Wurzeln), als auch in Tieren (Fette, Blutserum, u.s.w.) verantwortlich ist, in Vitamin A . Die Vitamine der Gruppe B (B1, B2, B3 oder PP, B5, B6, B8 oder H, B9, B12), auch wenn sie den gleichen Namen tragen, sind in chemischer Hinsicht sehr unterschiedlich und finden sich in vielen verschiedenen Nahrungsmitteln: Milch, Getreide, Fleisch, vor allem Leber, Herz und Gehirn, Eier, Obst und Gemüse. Besonders wertvoll ist das Vitamin B1, da es eine korrekte Herzfunktion fördert und außerdem die Leistungsfähigkeit der Muskeln und des Nervensystems garantiert. Es ist in trockenen Hülsenfrüchten, Vollwertreis, Lachs, Weichtieren und Bierhefe enthalten. Es ist besonders nützlich im Fall von Hyperthyreose, d. h. einer Überfunktion der Schilddrüse, während Stillzeit und Schwangerschaft und bei Verbrennungen. Vitamin C ist wahrscheinlich das bekannteste: Außer Zitrusfrüchten sind auch Kiwis, Brokkoli und Kohl, Erdbeeren, Mangos, Papayas, Tomaten und Spinat besonders reich an diesem Vitamin. Es fördert die Heilung von Verletzungen und Knochenbrüchen, heilt Anämie und trägt zur Gesundheit von Zahnfleisch, Zähnen und Kapillargefäßen bei. Vitamin D ist hingegen eine Ausnahme: In der Tat ist unser Körper in der Lage, es zu synthetisieren, wenn er dem Sonnenlicht ausgesetzt wird. Daher wird es häufig von Kinderärzten Säuglingen verabreicht, die im Herbst geboren werden, um daraufhin im späten Frühling wieder abgesetzt zu werden. Es ist dem hinzu in Eiern, Milchprodukten und Fisch enthalten und da es die Aufnahme con Kalzium fördert, ist es äußerst nützlich für unseren Knochenbau, während ein Mangel an Vitamin D zu Wachstumsproblemen des Skeletts führen und die Veranlagung zu Karies fördern kann. Vitamin E findet sich in Kornmehl, Mandeln, Walnüssen, Haselnüssen, Aprikosen-, Erdnuss-, Oliven und Sonnenblumenöl. Seine Auswirkungen? Es verbessert die Kraft der Muskeln und die Ausdauerfähigkeit des Körpers, beugt Haarausfall vor, kann während der Menopause und der Behandlung von Unfruchtbarkeit und Akne nützlich sein und ist außerdem ein Antioxidant. Allerdings wird es sehr leicht beim Einfrieren oder von allzu hoher Erhitzung zerstört: So verlieren die Samenöle, die reich an Vitamin E sind und häufig zum Frittieren verwendet werden, fast unmittelbar ihren Gehalt an Vitaminen. Vitamin K ist in einigen Gemüsesorten enthalten, wie z. B. Kohl, Brokkoli und Rübensprossen, aber auch in Leber, Eiern und Milchprodukten. Es ist wertvoll für die korrekte Funktion der Leber, für die Kalzifizierung der Knochen und für eine gute Blutgerinnung. Daher führt ein Mangel an diesem Vitamin zu Problemen bei Knochenbrüchen, die in diesem Fall langsamer heilen, und zu einer Veranlagung zu Nasen- und Zahnfleischbluten.
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