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Kochtöpfe und Bratpfannen
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| Um den richtigen Kochtopf auf die richtige Art und Weise zu verwenden, reicht es nicht, ihn einfach auf den Herd zu stellen. |
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Ein wichtiges Auswahlkriterium beim Kauf eines Kochtopfs ist seine Haltbarkeit, die Ausdruck in wiederstandsfähigen Materialien und Ergonomik findet: Edelstahl Inox 18/10 und ein wärmeleitender Topfboden sind unverzichtbare Qualitäten, die, gemeinsam mit einer sorgfältigen Reinigung nach jedem Gebrauch, die lange Lebensdauer des Kochgefäßes garantieren. Der Kaufpreis ist vergleichsmäßig hoch, macht sich jedoch mit dem Gebrauch im Laufe der Jahre wieder bezahlt. Lassen Sie sich dennoch nicht von glänzenden Topfsätzen verführen, da man unweigerlich riskiert, viele der Elemente unbenutzt zu lassen (und wertvollen Stauraum zu vergeuden). Daher ist es günstiger, zumindest anfangs, sich auf vier oder fünf gute Kochtöpfe zu beschränken und sich erst später, wenn man etwas mehr Erfahrung beim Kochen gesammelt hat, Kochgeschirr für spezielle Verwendungszwecke zuzulegen.
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Dieser Begriff beschreibt im Allgemeinen einen eher tiefen, geraden oder konischen Kochbehälter, der einen langen, geraden Griff hat, welcher für einen ausreichenden Abstand zur Herdplatte sorgt. Kasserollen mit mehr als zwei Litern Fassungsvermögen haben außerdem noch einen zweiten Griff, um sie leichter handhaben zu können. Sie sind die wahren Allroundtalente der Küche. Daher sollte man stets mindestens drei Kasserollen mit einem Fassungsvermögen von 1,5 bis 5 Litern zur Verfügung haben, da sie sich perfekt für die Zubereitung von Suppen, Eintöpfen, Saucen, Beilagen, Ragouts und auch gekochten Eiern eignen, ebenso wie zum Aufwärmen von Speisen oder Milch. Die entsprechenden Topfdeckel sind in diesem Fall nützlich, aber für viele Gerichte nicht unbedingt nötig.
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Es handelt sich hier um weniger tiefe Kochbehälter, die gewöhnlich zwei Griffe und ein beschränktes Fassungsvermögen haben. Sie werden für die Zubereitung von einzelnen Portionen, Gemüse und einigen Zutaten komplizierterer Gerichte verwendet, ebenso wie um Speisen aufzuwärmen. Größere Formate eignen sich optimal für Schmorbraten und Ossobuco (unentbehrlich ist hier ein passender Deckel).
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Sie sind die Riesen dieser Kategorie: Sie sind sehr tief und aufnahmefähig (die Familienformate haben ein Fassungsvermögen von 7 bis 10 Litern) und sind die geeignetsten Töpfe, um Suppen, Brühen und Pasta zu kochen. Allerdings kann man sie ebenso gut zum Fleisch- und Gemüsekochen und zur Zubereitung von Tomatensauce und Marmellade verwenden.
Zum Nudelkochen sollte man die Größe des Topfs je nach der entsprechenden Menge Pasta auswählen; hierbei muss daran erinnert werden, dass man je 80/100 g Pasta 1 Liter Wasser verwenden sollte. Für lange Nudelsorten empfiehlt sich dem hinzu ein schmaler und hoher Topf, um die Pasta nicht zerbrechen zu müssen.
Für die aufmerksamsten Pastaköche gibt es außerdem Töpfe, die speziell zum Nudelkochen erdacht wurden. Es handelt sich um Töpfe mit einem inneren Sieb, mit dem man die Pasta direkt aus dem Kochwasser herausnehmen kann, ohne sie gemeinsam mit dem heißen Wasser abgießen zu müssen. Es gibt auch Modelle mit einem speziellen Deckel, mit dem man den Topf während der gesamten Kochzeit abdecken kann, um so keine Wärme zu verlieren. Der Vorteil dieser Methode ist, dass man die Temperatur im Inneren des Kochtopfs stets konstant beibehält.
Eine spezielle Erwähnung verdienen Schnellkochtöpfe, die immer beliebter und sicherer sind. Ihr Geheimnis ist der hermetische Verschluss des Topfdeckels, der ein Ventil zur Regulierung des Dampfes besitzt (zusätzlich zu einem Sicherheitsventil), was zu einer schnelleren Garung führt (in der Regel halbiert sich die Kochzeit) und damit zu einer erheblichen Einsparung von Energie und Mühe. Schnellkochtöpfe werden vorwiegend aus Edelstahl Inox hergestellt, aber es gibt auch Modelle aus Aluminium.
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