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Weißer Trüffel aus Alba

Identitätskarte

Name: Weißer Trüffel aus Alba (Tartufo bianco d'Alba).

Produkt: Unterirdisch wachsender Pilz.

Suche: Von September bis Dezember; der weiße Trüffel wird gesammelt, indem der hervorragende Geruchssinn der für diesen Zweck dressierten Hunde ausgenutzt wird; besonders auf die Trüffelsuche abgerichtet ist die Rasse des Lagotto Romagnolo.

Wachstumsgebiet: Piemont, inmitten der Hügel der Langhe und in einem Teil des Monferrato.

Anmerkungen: Er wird in dünnen Scheibchen verzehrt, die direkt auf den Teller geschnitten werden, damit sein Duft vollständig erhalten bleibt.


UNTERIRDISCHE ÜBERRASCHUNGEN

Die Mykologen nennen ihn Tuber magnatum pico, aber er ist weltweit als Weißer Trüffel aus Alba bekannt.

Die Trüffelpassion ist antiken Ursprungs und ihr wird, wie früher, auch heute noch im engen Gebiet des Piemonts zwischen den Hügeln der Langhe und in Teilen des Monferratos nachgegangen. Dieser unterirdisch wachsende Pilz stimuliert seit Jahrhunderten die Fantasie des Menschen und der Trüffelsammler kann ihn seit jeher nur mit Hilfe von abgerichteten Hunden aufspüren.

Es ist bekannt, dass diese Pilze nahe bei den Wurzeln von Pappeln, Linden und Eichen wachsen, aber dadurch wird die Suche nicht erheblich erleichtert. Trüffelsammler sollten hinsichtlich ihres "Trüffelgeheimnisses" niemals um einen Rat gebeten werden, da Diskretion vorausgesetzt wird.

Im Vergleich zu den anderen Trüffelsorten ist der Weiße Trüffel aus Alba bei den Liebhabern besonders auf Grund seines einzigartigen, unvergleichlichen Duftes beliebt, der sich aus den Beschaffenheiten der Böden ergibt, unter denen der Tuber magnatum pico gedeiht. Er bevorzugt feuchte, weiche, kalkhaltige Böden, die ausreichend mit Luft durchsetzt sind.

Um ihn entsprechend genießen zu können, muss der Pilz mit einer kleinen, ziemlich harten Bürste - aber niemals unter Wasser - gereinigt werden. Danach wird er nur noch mit einem trockenen Tuch abgerieben.

Zum Schluss wird er in hauchdünne Scheiben direkt auf den Teller geschnitten; ein Trüffelschneider ist dafür unerlässlich. Er sollte schnell verzehrt werden, bevor sich sein Duft verflüchtigt.

Als erster Gang eignen sich Tagliatelle in Butter sautiert und mit einigen Trüffelscheibchen verfeinert hervorragend zum Genuss des Trüffels. Man kann mit ihm aber auch ein einfaches Spiegelei in eine zauberhafte Delikatesse verwandeln.

Auch die Fonduefreunde kommen bei der Verbindung von Fontina (halbweicher Käse aus dem Aostatal) und Trüffel auf ihre Kosten. Es wären noch viele Beispiele zu nennen, aber es sei an dieser Stelle nur gesagt, dass der Weiße Trüffel aus Alba einfach jedem Gericht einen anregenden Geschmack verleiht.

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