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Roter Radicchio aus Treviso
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Identitätskarte
Name: Radicchio Rosso (Roter Radicchio).
Produkt: Zichorie.
Farbe und Konsistenz: Weinrote Blätter mit knuspriger weißer Rippe; charakteristischer leicht bitterer Geschmack, der Endivie ähnlich.
Anbaugebiet: Provinzen von Treviso, Padua und Venedig.
Klassifizierung: IGP (Indicazione Geografica Protetta - Geschützte geographische Angabe). |
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DER ROTE SALAT FÜR PHANTASIEVOLLE REZEPTE |
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Den roten Radicchio aus Treviso gibt es in zwei Sorten: Den "späten" und den "frühen" Typ mit genau definierten Eigenschaften. Der späte Radicchio hat einen kleineren Kopf, mit weinroten Blättern, die weiße Rippen haben und dazu neigen, sich an der Spitze zu schließen. Der Geschmack der Rippe ist angenehm bitter. Der frühe Typ hat hingegen Blätter mit einer wesentlich ausgeprägteren Hauptblattader, ist weiß mit dünnen Verzweigungen im Blatt und größer. Der Kopf ist ziemlich groß, länglich und geschlossen.
Beide Sorten haben das Publikum durch ihren leicht bitteren Geschmack und die Vielfalt interessanter gastronomischer Vorschläge erobert.
Das Anbaugebiet beschränkt sich auf wenige Ortschaften in den Provinzen von Treviso, Padua und Venedig, wobei traditionelle Anbautechniken mit reduzierter Düngung und einer Dichte von höchstens 6/8 Pflanzen pro Quadratmeter eingesetzt werden.
Die weinrote Farbe der Blätter mit der typischen, weißen Rippe, die je nach Typ mehr oder weniger ausgeprägt ist, macht es dem Verbraucher leicht, dieses Produkt im Geschäft zu finden. Es sollte nicht vergessen werden, dass zum weiteren Schutz des Verbrauchers seit einigen Jahren das Konsortium für den Schutz des Radicchios aus Treviso aktiv ist. Dieses Produkt wurde von der Europäischen Union mit der Schutzmarke IGP (Indicazione Geografica Protetta - Geschützte geographische Angabe) ausgezeichnet.
In der Küche hat man nur die Qual der Wahl, wenn man sich für eine der unendlich vielen Saucen auf der Basis von Radicchio entscheiden möchte.
Liebhabern bitterer Geschmacksnoten empfehlen wir, den Salat aus Treviso zusammen mit einem Battuto (Schwitze) mit oder ohne Bauchschinken zu verwenden. Zieht man es dagegen vor, einige andere Zutaten hinzu zu geben, werden Cocktailtomaten empfohlen, die zum Schluss in derselben Pfanne sautiert werden, in welcher der Radicchio angeschmort wurde.
Tagliatelle, die mit einer Radicchio-Sauce angemacht werden, sind sehr appetitanregend; aber Radicchio aus Treviso ist auch als Beilage oder - gegrillt - als regelrechtes Hauptgericht hervorragend, wobei man ihn mit einigen Tropfen Balsamico-Essig verfeinern kann. Die kulinarische Tradition Venetiens kann mit zahlreichen Rezepten aufwarten. Und mancher hat den berühmten Radicchio sogar für die Zubereitung von Likören und Magenbittern verwendet.
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