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Wahrer Luxus nennt sich Agritourismus
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Körperpflege, Wohlbefinden, Entspannung: Inzwischen bedeutet dies nicht mehr nur 5-Sterne-Hotels mit Seidenlaken in Traumsuiten. Viele bevorzugen heute andere, konkretere Arten von "Luxus". Wo Reichtum familiäre Wärme, unberührte Natur, gesunde Speisen und Kontakt mit der Tierwelt bedeutet.
Grüner Tourismus, Agritourismus, Biourlaub: Wie auch immer man ihn nennen möchte, Urlaub im Zeichen der Natur bedeutet eine wahre Oase des Wohlbefindens, in der man Werte, Traditionen und vergessene Kunsthandwerke wiederentdecken und neue Energien schöpfen kann.
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Ein Agritourismusbetrieb ist nichts anderes, als ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb, der in seinen Räumlichkeiten Feriengäste beherbergt und ihnen Verpflegung, Unterkunft und verschiedene andere Dienstleistungen bietet. Antike Landhäuser, ehemalige Gutshöfe und Bauernhöfe aus anderen Zeiten verwandeln sich so, ohne ihre Faszination einzubüßen, in moderne Aufnahmestrukturen, in denen sich antike Bräuche perfekt mit moderner Technologie vereinen, um so ihren Gästen ein reichhaltiges Angebot an Dienstleistungen zu bieten, die jenen der modernsten Hotelunternehmen in nichts nachstehen.
Sie liegen inmitten von Parks oder Wäldern und die modernsten Unternehmen stellen außerdem in biologischem Anbau selbst all dasjenige her, was in der Küche dient. Dem hinzu kann man in den Agritourismusbetrieben der Herstellung von kunsthandwerklichen Gegenständen beiwohnen, an Handwerkskursen teilnehmen, Pflanzenanbau und Kochen lernen oder sich den verschiedensten Sportarten widmen: Trekking im Grünen, Angeln und Reitausflüge, um nur einige zu nennen.
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IN DER TOSKANA DIE GEHEIMNISSE DER GUTEN KÜCHE ERLERNEN |
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Wenn man von Agritourismus spricht, denkt man natürlich unmittelbar an eine Region Italiens, die für die Schönheit ihrer Landschaften und die Gastfreundlichkeit ihrer Bewohner bekannt ist. In der Toskana stößt man leicht auf diese kleinen Ruheoasen, die meistens nur wenig entfernt von den wichtigsten Städten liegen und in denen man in einer unberührten Atmosphäre, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, ausspannen kann. Jeder Betrieb hat seine eigenen Besonderheiten und Geheimnisse. Viele Agritourismusbetriebe bieten die Möglichkeit, die Geheimnisse der typischen Gerichte der Gegend zu entdecken und die berühmten toskanischen Rotweine wie Chianti, Brunello di Montalcino oder auch Nobile di Montepulciano zu kosten.
Liebhaber der guten Küche können zum Beispiel, wenig entfernt von Siena auf einem Hügel, von dem aus man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt hat, in den Genuss der Gastfreundschaft des Betriebs "Frances' Lodge" kommen (info@franceslodge.it); ein ehemaliges Zitronenhaus ("limonaia"), das in Zimmer umgebaut wurde, von denen jedes seinen eigenen, gepflegten Stil hat und mit jeglichem Komfort ausgestattet ist.
In einigen Agritourismusbetrieben ist es außerdem möglich, an regelrechten Kochkursen teilzunehmen: So zum Beispiel auf dem Gut "Il Melone" (info@ilmelone.it ) in Cortona, wenige Kilometer entfernt von Arezzo, wo man lernt, die Gerichte des Menüs der "Carabaccia" zuzubereiten, der Taverne des Betriebs, oder neue Rezepte zu erfinden.
In Scansano hingegen kann man in nur drei Tagen lernen, handgemachten Pastateig, die traditionelle Gemüsesuppe "acquacotta", Fleischgerichte und typisch toskanische Süßspeisen zuzubereiten, dank der Kurse des Chefkochs des Betriebs "L'antico casale di Scansano" (info@anticocasalediscansano.com), zusätzlich zu der Möglichkeit, den Morellino di Scansano und die Weißweine des Weinkellers des Betriebs "Macereto" zu kosten.
Eine sechs Tage lange "full immersion" für die Unternehmensfreudigsten inmitten eines Szenarios aus dem 16. Jahrhundert bietet schließlich der Agritourismusbetrieb "Il Piccione" (piccione@artandcraft.org), der am Ende des Kurses den Teilnehmern sogar ein Zertifikat hinterlässt.
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EIN WOCHENENDE ALS KUNSTHANDWERKER |
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Agritourismus bedeutet allerdings nicht nur gute Küche. Das Angebot der verschiedenen Betriebe ist äußerst reichhaltig und umfasst unter anderem eine Reihe an Aktivitäten, wie zum Beispiel Kunst- oder Handwerkskurse, die stets im herrlichen Rahmen der umliegenden Landschaft abgehalten werden. Um in der Toskana zu bleiben, kann man beispielsweise an den Kunstworkshops teilnehmen, die von dem Verband Borgheretto-Studio in Castiglione d'Orcia veranstaltet werden, wenige Kilometer entfernt von Siena auf dem Gut "Il Borgheretto" (info@borgheretto.it).
Weiter südlich in Latium kommen Kunstliebhaber mit den Kursen in Zeichnen, Graviertechnik und Marmorbildhauerei des Agritourismusbetriebs "Carcibove" (info@carcibove.it) in Guidonia Montecelio (wenige Kilometer entfernt von Rom) auf ihre Kosten.
Ein Urlaub in einem Agritourismusbetrieb bietet außerdem die Möglichkeit, antike Handwerke zu erlernen, wie zum Beispiel das Stoffweben (spezielle Kurse werden hierfür auf dem Gut "La Raja" in Fara Sabina abgehalten, wenige Kilometer entfernt von Rieti), oder auch Häkeln und Keramikverarbeitung, wie zum Beispiel in dem antiken Benediktinerkloster "L'abbazia di Vallingegno" (info@abbaziadivallingegno.it) in der Nähe von Gubbio, wo außerdem auch Soft-Gym-, Shiatsu- und Fussreflexologiekurse abgehalten werden.
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Nun kommen wir zu den Liebhabern von Sport und Wellness, die sich auch im Urlaub nicht vollständig der Muße hingeben möchten. Fast alle Agritourismusbetriebe bieten die Möglichkeit, verschiedene Sportarten zu betreiben. Je nach ihrer geografischen Lage, kann man segeln, windsurfen, angeln, Birdwatching betreiben, reiten oder auch in den Genuss von alternativen Heilpraktiken kommen.
Der "Taocenter" (tao.center@tiscalinet.it ), wenige Kilometer entfernt von Rom und inmitten der grünen Hügel, die die Hauptstadt umgeben, bietet Joga, Tai Ji Quan, Shiatsu und Naturmedizin, zusätzlich zu Schlammkuren, Dampfbädern, Heubädern, Phytotherapie, Bachblüten und Aromatherapie.
An den Ufern des Bolsenasees, in dem Agritourismus "Podere Arlena" (agriturismo@arlena.it), kann man hingegen Birdwatching betreiben und vom Kanu aus die zahlreichen Wasservogelarten des Sees beobachten, oder aber Sportarten wie Fußball, Volleyball, Wasserski, Segeln, Mountainbike, Tischtennis und Angeln.
In Umbrien, in der Nähe von Città di Castello, stellt der Betrieb "Villa" (prenotazioni@agriturismo.pg.it) seinen Gästen einen Geländewagen für Ausflüge in die umliegende Landschaft zur Verfügung, ebenso wie Mountainbikes, Tennisplätze und Bocciabahnen. Außerdem kann man hier auch einen Studienurlaub buchen.
Wiederum in der Toskana, im "Centro ippico della Berardenga" (info@chiantiriding.it), hat man nicht nur die Möglichkeit Radurlaub und Wanderungen zu machen, sondern auch reiten zu lernen und zu Pferd die Schönheiten der Gegend des Chianti zu entdecken.
Ebenso organisiert der Betrieb "Casolare Val di Mare" (info@casolarevaldimare.com), wenige Kilometer entfernt von Pisa, Reitausflüge in die Ortschaften Volterra und Bolgheri und hat eine eigene Reitschule innerhalb des Guts.
Mountainbikeausflüge auf speziellen Routen mit Geländekarten, Höhenangaben und Beschreibungen der Strecken mit verschiedene Schwierigkeitsgraden, Trekking, Trekking mit Tierbeobachtung, Fußball auf einem 16x36 m. großen Rasenfeld, Volleyball und Sportangeln nach Forellen und Stören: Dies ist schließlich das Angebot der Anlage "Le isole" (info@leisolemugello.com) in Scarperia, in der Nähe von Florenz. |
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Frances' Lodge Strada di Valdipugna, 2 Loc. S. Regina 53100 Siena Tel.: +39.0577.281061 Fax: +39.0577.222224 E-Mail-Adresse: info@franceslodge.it Zimmer: 3
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