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Im Schatten des Vesuvs
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Hätten wir Neapel vor zwei Jahrhunderten besucht, wären wir in den Gassen der Stadt sicherlich auf den "o maccaronaro" gestoßen, einen Straßenhändler, bei dem man Pastagerichte erstehen konnte. Vorreiter des Fast Food, Abbild der klassischen Ikonografie mit seinem Kessel, in dem das Wasser brodelte, der Schüssel mit Pecorino-Käse und dem stets griffbereiten Pfeffer, um die Pasta zu würzen. Das Ganze für 2 Cent.
Das waren natürlich andere Zeiten, aber um die neapolitanische Küche in vollsten Zügen zu genießen, darf man die antiken Traditionen der Stadt nicht vergessen. |
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Eine Geschichte aus Pasta und Einfallsreichtum, die ihren Höhepunkt in einem großartigen Beispiel für Einfachheit und Geschmack findet, den Spaghetti mit Tomatensauce. Aber bei einem kurzen Überblick über die ersten Gänge der neapolitanischen Küche darf man die Miesmuschelsuppe nicht vernachlässigen, ebenso wie den Rigatoni-Auflauf und die Spaghettoni mit Venusmuscheln. Bemerkenswert sind auch die "arancini" (frittierte Reisbällchen) und der "gattò di patate" (Kartoffelauflauf), welche beide hervorragend sowohl als Vorspeise, als auch als Snack zu jeder Tageszeit sind. Die sogenannten "friggitorie" (Läden, die ausschließlich frittierte Spezialitäten anbieten) sind in der Tat eine per leckersten Gelegenheiten, um sich der neapolitanischen Küche anzunähern und um hervorragende Kartoffelkroketten zu kosten, ebenso wie "mozzarella in corrozza" (panierte Mozzarellascheiben), die man heiß und schmelzend, direkt aus dem heißen Öl heraus probieren sollte.
Allerdings reicht es, sich in einem beliebigen der zahlreichen Restaurants Neapels die Speisekarte durchzulesen, um gefüllte Auberginen zu finden, frittierte Sardellen, Kaninchenschmorbraten auf ischitanische Art, "trippa" (Kutteln), Leberrouladen oder die typischen "scaloppine" (dünne Schnitzel), die in ihrer Sauce gegart und mit Oregano gewürzt werden. |
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SÜSSSPEISEN, DIE MAN SICH NICHT ENTGEHEN LASSEN SOLLTE |
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Eine besondere Nennung verdient Neapels Gebäck und allen voraus die "pastiera napoletana", eine wahre Perle der lokalen Gastronomie. Es handelt sich um ein Juwel unter den Süßspeisen, das mit in Milch gekochtem Weizen, Ricotta, Zitronat, kandierter Orange und anderen Zutaten gefüllt wird, die reich an Mittelmeerdüften sind, wie zum Beispiel die Essenz von Orangenblüten.
Sie können sich allerdings auch von einer möglichst noch warmen "sfogliatella" (Blätterteiggebäck) verführen lassen, die mit Ricotta gefüllt ist und mit Puderzucker berieselt serviert wird, oder von einem "babà", einer luftigen, typisch neapolitanischen Köstlichkeit, die mit Rum getränkt ist und eine obligatorische Etappe einer gastronomischen Tour in Neapel darstellt. Das gilt auch für den "torrone alle mandorle" (Mandelnougat): Eine Spezialität, um die Neapel von der ganzen Welt beneidet wird. |
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VON NEAPEL AUS DIE WELT EROBERN |
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Wir haben hier die Pizza noch nicht erwähnt, da sie fast schon ein zweiter Name für diese Stadt mit ihrer unstillbaren Vitalität geworden ist, welche es verstanden hat, ein relativ "armes" Gericht in ein Symbol Italiens zu verwandeln. Die Pizza ist in aller Welt bekannt und wird überall nachgeahmt. Wenn Sie sie allerdings in Neapel probieren, werden Sie sich schnell des Unterschieds bewusst werden. Ob es nun an dem Wasser, den Tomaten oder der Mozzarella liegt: Eine Pizza Margherita aus Piedigrotta ist wahrhaft einzigartig. |
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Ristorante La Cantinella Via N. Sauro, 25 Lungomare di Santa Lucia Neapel (NA) Tel. und Fax: +39.081.7648684 - +39.081.7648769
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