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Ein Fest für die Kinder

Das Mittag- oder Abendessen in ein Fest verwandeln: Auf diese Art und Weise werden sich Ihre Kinder noch lieber zum Essen an den Tisch setzen. Es reicht ein wenig Fantasie und eventuell können Sie auch Freunde und Schulkameraden der Jüngsten hierzu einladen. Ein fantasievoll gedeckter Tisch ist an sich bereits ein Spiel und eine Anregung für das Kind, sich auch weniger einladende Speisen mit Genuss schmecken zu lassen. Ob für alltägliche Mahlzeiten oder für die Geburtstagsfeier: Die wichtigsten Tricks und Tipps bleiben stets dieselben.


JEDEM SEINEN PLATZ

In erster Linie ist es zweifellos effektvoll, für die jüngeren Gäste einen eigenen Tisch anzurichten, der von dem Esstisch der Erwachsenen getrennt ist. Sollte es die Jahreszeit zulassen, kann das Essen auch im Garten oder auf der Terrasse organisiert werden: Die Kinder werden sich so freier zum Bewegen und Spielen fühlen. Wenn es draußen hingegen kalt ist oder man keinen Garten hat, reicht es, einen niedrigeren Plastiktisch anzurichten, der nicht nur besser der Größe der Kinder entspricht, sondern auch unmittelbar einen außergewöhnlichen und spielerischen Effekt erzielt. Ein ideale Lösung für Alle: Die Kinder können ungezwungen und frei spielen, ohne die Geselligkeit und die Unterhaltung der Erwachsenen vollständig für sich in Anspruch zu nehmen.

Die Dekoration des Tisches ist von grundlegender Bedeutung. Die Kinder sollten am Tischdecken teilnehmen, um so ihrer eigenen Personalität Ausdruck zu verleihen, indem sie Geschirr und Besteck selbst auswählen: Am besten alle unterschiedlich und aus Plastik, um das Risiko zu vermeiden, mehr oder weniger wertvolles Geschirr zu zerbrechen und um jedem Kind die Möglichkeit zu geben, seinen Sitzplatz mit dem eigenen Teller, Glas und Besteck persönlich zu gestalten. Die geduldigsten und fantasievollsten Eltern können dem hinzu Frage-und-Antwort-Spiele oder kleine Wettbewerbe organisieren, um den jungen Gästen spielerisch ihren Platz am Esstisch zuzuteilen.

WIE MAN DIE KLEINSTEN BEDIENT

Auch hier ist Fantasie hilfreich. Der altre Trick unserer Großmütter "Mund auf, hier kommt das Flugzeug" ist stets aktuell. Aber auch die Zubereitung der Speisen und wie man sie serviert spielt eine wichtige Rolle. Ideal wäre es, wenn die Kinder lernen würden, sich mit den Händen oder dem entsprechen Besteck selbst zu bedienen und alleine zu essen. Sollten sie hierfür noch zu klein sein, ist es angebracht, ihnen kein Besteck in die Hände zu geben, mit dem sie ich verletzen könnten: Besser ist es, ihnen die Speisen bereits in kleine Stücke geschnitten aufzutischen, damit sie sie gegebenenfalls mit einem einfachen Löffel verzehren können. Um sicher zu stellen, dass die Ernährung des Kindes ausgewogen ist und um zu vermeiden, dass es nur den Teller Pasta isst und Fleisch oder Gemüse liegen lässt, kann man Vollmahlzeiten zubereiten, in denen sämtliche grundlegende Nahrungsmittel enthalten sind. So fällt die Mahlzeit weniger lang aus, wird aber leckerer und vollständiger. Die Speisen können auf besondere Art und Weise angerichtet werden, wie zum Beispiel in Form von den Hauptdarstellern der bekanntesten Zeichentrickfilme und unter Verwendung von Obst und Gemüse für die Farben. Sollten unsere kleinen Gäste Gemüse oder Fleisch nicht mögen, ist es ratsam, diese beiden wichtigen Zutaten zu "verstecken", indem man sie püriert, was sie unter anderem auch appetitlicher macht. Sollte der Anlass des Essen eine Feier sein, ist ein Büffet die beste Lösung, an dem sich die Kinder alleine servieren können, mit Fleisch- und Gemüsehäppchen oder kleinen Tellern mit Nudelsalat. So können die Kinder zwanglos zwischen Essen und Spielen abwechseln.

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