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Der Ostertisch

Ein kleines Nest aus Blumenstielen und Gräsern, das delikate Wachteleier, zarte grüne Blättchen und frisch gepflückte Gänseblümchen umschließt: Der österliche Tafelaufsatz spielt mit der Poesie der Natur, um den Tisch frisch und originell zu decken. Dieses Nest ist einfach anzufertigen und kann in verschiedenen Varianten realisiert werden: Auf der Abbildung wurden grüne Blumenstiele und Gräser wie eine Girlande verschlungen, aber man kann das Nest auch mit kleinen Zweigen zusammenstellen, die im Kreis angerichtet und mit einem Bastfaden oder einer Kordel zusammengebunden werden.


EIER, UNIVERSELLES SYMBOL

Natürlich enthält das so angefertigte Nest Eier: Für die Kombination auf der Abbildung wurden klitzekleine Wachteleier verwendet, mit ihren charakteristischen weißen und gelben Farbtönen, deren Oberfläche mit braunen Fleckchen gesprenkelt ist.

Sollten Sie einen bedeutungsvolleren Tafelaufsatz bevorzugen, können Sie allerdings die Wachteleier mit ganz normalen Hühnereiern ersetzen, die Sie gegebenenfalls mit natürlichen Mitteln färben, um sie später noch verzehren zu können: Um sie gelb zu färben, kochen Sie sie in Tee hart; für grüne Eier sollte man dem Kochwasser eine Handvoll Spinat zufügen; rosa werden sie schließlich, wenn man sie mit geriebenen roten Rüben kocht. Eier sind das universelle Symbol des Lebens, das sich erneuert, und ihre Präsenz auf dem Ostertisch stellt einen Glückwunsch an all Ihre Gäste dar.

DIE FARBEN

Die Farben sollten jene der Wiesenblumen oder der Blumen Ihres Gartens sein: Sollten Sie lebhafte und energievolle Kombinationen lieben, können Sie alle Dekorationen in den Farben Weiß und Gelb gestalten, den traditionellen Farben des Osterfests; etwas zarter hingegen wirkt eine Tafel in den Pastelltönen Rosa und Blau. Wichtig ist, das einige grüne Noten nicht fehlen: Baldrian- oder auch Kopfsalatblätter, die man unter den zartesten aussuchen sollte. In die Zwischenräume der Stiele des Nests und der Blätter werden daraufhin vorsichtig einige Blüten gefügt, um die Atmosphäre einer farbenfrohen Wiese hervorzurufen.

Hinsichtlich der Tischdecke und der Servietten, sind für ein formales Festessen zarte Farbtöne ein Muss (Weiß, Elfenbein oder Antikrosa), während man für den Festtisch auf dem Land auch Tischdecken aus grober Baumwolle oder Leinen in entschiedeneren Farben wählen kann.

DIE KERZEN

Selbstverständlich dürfen auf dem Ostertisch Kerzen nicht fehlen, da eines der antiksten Symbole dieser Festlichkeit das Licht ist: Eine originelle Lösung sind Teelichter als Platzkarten, oder auch ganz besondere Kerzen, die Sie mit ausgehöhlten Eierschalen anfertigen, welche mit Wachskügelchen gefüllt werden, in deren Mitte ein Docht angebracht wird. Damit diese Eierschalen nicht umfallen, sollten Sie sie auf einer Basis aus farbigem Sand oder grobem Salz anrichten, auf einem einzigen großen Teller oder einzeln auf einem kleinen Teller für jeden Gast.

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