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Die Freude Gäste zu haben - eine Festtafel für besondere Anlässe
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| Eine angenehme und einladende Atmosphäre, Aufmerksamkeit für jedes Detail, damit die Gäste sich wohl fühlen, mit liebevoller Sorgfalt zubereitete Gerichte: Sowohl für ein Galaabendessen, als auch für einen Brunch unter Freunden sind dies die Zutaten, die aus jeder Einladung ein unvergessliches Erlebnis machen. Der am schönsten gedeckte Tisch wird derjenige sein, der den Geschmack und den Stil der Hausherren widerspiegelt, ohne zu übertreiben, aber mit einem Hauch Originalität: So wird der Tisch für besondere Anlässe der italienischen Tradition nach gedeckt. |
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Dies ist das Grundschema, um eine klassische Tafel auf italienische Art vorzubereiten, die je nach Anlass bereichert und persönlich gestaltet werden kann.
Für bedeutungsvolle Mittag- und Abendessen sollte das Geschirr einen Unterteller umfassen, der nie abgeräumt werden darf und auf den sowohl flache, als auch tiefe Teller gestellt werden; der kleine Brotteller muss oberhalb des Bestecks links platziert werden, wobei bei einem Abendessen, dessen Menü eine Suppe vorsieht, die entsprechende Schüssel mit seitlichen Griffen den tiefen Teller ersetzt.
Das Besteck wird normalerweise gemäss der Gebrauchsreihenfolge angerichtet, d.h. das Besteck, das sich am weitesten vom Teller entfernt befindet, wird als erstes benutzt. Rechts vom Teller müssen die Messer mit der Klinge in Richtung Teller, die Löffel mit der offenen Rundung nach oben und eventuell das Fischmesser angeordnet werden; links vom Teller hingegen die Gabeln (für jedes Gericht sollte eine Gabel vorgesehen werden) mit den Spitzen nach oben; die Fischgabeln werden an der äußersten Position platziert. Das Dessertbesteck findet schließlich oberhalb des Tellers Platz: kleine Löffel und Messer mit dem Griff nach rechts, kleine Gabeln mit dem Griff nach links. Die Gläser werden rechts über das Besteck gestellt: von links nach rechts ist das erste Glas (groß) das Wasserglas; es folgen das Rotweinglas (mittelgroß) und das Weißweinglas (klein); dahinter stellt man das eventuelle Glas für den Dessertwein oder das Champagnerglas, auch wenn strengere Regeln vorschreiben, dass dieses Glas erst auf den Tisch gebracht werden sollte, wenn alle anderen Gläser, mit Ausnahme des Wasserglases, abgeräumt wurden.
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Zu bevorzugen ist ein weißes oder elfenbeinfarbenes Tischtuch, das am Tischrand höchstens 30-40 cm herunterfallen sollte. Außerdem ist es empfehlenswert, das Tischtuch direkt auf dem Tisch zu bügeln, um auch die kleinsten Falten zu entfernen. Die Servietten hingegen kann man sowohl links, als auch rechts neben den Teller legen. Man sollte sie auf einfache Art und Weise falten, dreieckig oder viereckig, und allzu phantasievolle Kreationen vermeiden, wobei ein Hauch Originalität gestattet ist, indem man die Servietten mit einem Band oder mit Blumen zusammenbindet. Eventuelle Tischkarten müssen hinter dem Dessertbesteck stehen.
Die Tafel für besondere Anlässe kann schließlich auch mit kleinen Salzstreuern bereichert werden (ein Gefäß je zwei Gäste) und benötigt, sollte das Menü Speisen umfassen, die mit den Händen verzehrt werden, kleine Schalen mit Wasser und einem Stück Zitrone, um sich hinterher die Hände zu reinigen.
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